Kunstkarawane

 

Das Manifest der Kun[st]Kara[wane]
(Extrahierte Auszüge auch für die Presse geeignet)

Die Kunstkarawane ist im weitesten Sinne ein klammheimlicher Kamelspaziergang durch die undurchdringlichen offenen Kommerzwüsten des Showgeschäfts zu den vielleicht noch unentdeckten Oasen fruchtbarer freier Kunst. Eine offene Bühne für offene Herzen, leere Brieftaschen, schrottige Tanzschuhe und viel Gejohle. Frei nach dem Motto, der längst in Vergessenheit geratener bayrischer Politik „...wer für alles offen ist, ist ja nicht mehr ganz dicht...“ (Edmund Stoiber). Ganz dicht ist hoffentlich keiner der sich auf die Bühne der KunKara wagt denn sind wir doch mal ehrlich ein kleine Prise Verrücktheit ist das Salz im Suppentopf von Kopf und Herz. Das Publikum sollte bereit sein sich von ungewöhnlich eleganten Feselspielen überraschen zu lassen und von Performances der besonderen Art unterhalten zu werden. Das ganze Spektakel bleibt nicht unmoderiert sondern wird von bunten Kostümen und schrägen Ideen im Rahmen einer eindrucksvollen Dekoration a´ la „Wetten dass ?“ komplettiert. Im vorderen Hintergrund spielt zwischendurch die Karawanenband Jack Masala und wirbeln die Monster of Jane Fonda wie vom Skorpion gestreichelt durch den allabendlichen Sandsturm der Begeisterung. Hinter dem Vorhang und ohne den ganzen Schnickschnack soll die Kunstkarawane wenn es sich irgendwie realisieren lässt auch integrativ Aufgaben wahrnehmen. Soweit es möglich ist soll ein Act des Abends gefördert durch die Macher der Kunkara aus einer Sozialen Einrichtung entspringen. Das können alte Menschen sein, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Migrationshintergrund, (Menschen von den Kunstakademien) usw. Regional möchten wir uns auch engagieren deshalb sollen alle Künstler bis auf einen Gaststar aus der Metropolregion stammen. Eintrittsgeld wird nicht verlangt da wir einen komplett Barriere freien Zugang zu Abenden ermöglichen wollen. Zwischen den einzelnen Acts werden wir den guten alten Hut umgehen lassen damit man durch eine Spende das ganze Projekt fördern kann Aus dem Spendentopf/hut werden z.B. die Fahrtkosten für die Künstler mit längeren Anfahrten gedeckt sowie das gemeinsame Essen das an jedem Abend frisch zubereitet und gemeinsam verspeist wird. Der Überschuss wird gesammelt und je nach Spendenlaune in Zeitlichen Abständen ein Sampler produziert mit ausgewählten Acts der Kunkara Der Abenden wird von ungefähr 4-6 Acts gefüllt, bei der jeder 10-20 min Zeit hat seine Performance auf die Bühne zu bringen. Außerdem wird jeden Abend die Band Jack Masala als „Latenightshowband“ zur verfügung stehen komplett akustisch und nicht zu laut um die Moderation und die Pausen zu füllen bzw. zu unterstützen. Durch die Trashdancegruppe Monster of Jane Fonda wird jeden Monat ein Künstler ausgewählt der einen Song performt der von den Monstern tänzerische Unterstützung erhält. Das ganze wird evtl. aufgezeichnet und dem jeweiligen Künstler zugespielt.

Manifest Ende.