1000 Gram

(präsentiert vom Weinturm Open Air)

 

Die Geschichte von 1000 Gram duftet nach schweißtreibenden Stunden in einer Werbeagentur: Ein junger Berliner durchforstet die Plattensammlung seiner größeren Brüder. Magisch angezogen von Bands wie The Smiths und Dinosaur Jr. beschließt er, eigene Songs zu schreiben und gründet mit Schulfreunden seine erste Band. Später zieht er durch die Kneipen der Hauptstadt, lernt dort eine Schwedin kennen und folgt ihr nach Göteborg, in ihre Heimatstadt. Dort lebt er in der Wohnung von Freunden, heiratet besagte Anna, schreibt Songs vermisst die Akustikgitarre und tauscht sie gegen die elektrische Schwester. Auf einem Konzert trifft er drei schwedische Musiker –die Band 1000 Gram ist geboren. So soll es gerne gewesen sein, doch was viel wichtiger ist: Diese wunderbare Band macht einfach schöne Musik. Mit fabelhafter Leichtigkeit spielt sie eine überaus entspannte Mischung aus Folk, Easy Listening, Americana und Gitarrenpop. Wie „frische Schrippen“ klinge das, sagt Moritz. Oder wie einer, der seinem Herzen folgt. Das sagen wir. Und weil das alles wiederum so herrlich nach dem Weinturm riecht, präsentieren wir euch 1000 Gram mit großer Freude.

A Blurred View

(präsentiert von Lokale Leidenschaften)

Oft geht es darum, auf der Suche zu sein...
Einen Prozess zu durchlaufen, in Bewegung zu bleiben - gegen den Stillstand anzukämpfen: 
Einen Weg zu finden.
Doch dem Vorankommen scheint das Wissen entgegenzuwirken, dass es immer auch anders geht.
Sich dessen bewusst, geben A Blurred View keine Richtung vor, sind keine Wegweiser. Mitteilen wollen sie sich aber schon und so kann man sie dank The Wave ein Stück begleiten. Dann ermöglichen die Beiden einem einen Einblick, vermitteln einem eine Idee oder auch nur ein Gefühl - von ihrem Weg:
Der verläuft mal geradlinig, mal auf Umwegen, mit viel Liebe fürs Detail, sich aber dennoch nicht verlierend. Nicht selten Unspektakulär und gerade deshalb so einladend, legt er seine eigene Fehlbarkeit ab und an dar. Manchmal kann man zurückblicken, voranbringen tut einen das aber nicht. 

http://www.facebook.com/pages/A-Blurred-View/126770504035223
http://ablurredview.de/

A Tale Of Golden Keys
(präsentiert von Café Kaya)

A Tale Of Golden Keys sind zurück mit ihrem brandneuen Album „1912“. Und die Platte der drei aufstrebenden Indie-Rocker hat es in sich: Das Schlagzeug und der Bass treiben gekonnt nach vorne, die Melodien besitzen den nötigen Popappeal und die Texte sind tiefgründig. Die Band hat sich definitiv gefunden und stößt in den neuen Songs auf die Grundfesten ihrer Existenz. Dabei geht es um die ganz persönliche Auseinandersetzung mit ihrer Herkunft. Denn was es bedeutet, seine Herkunft zu kennen kann wohl niemand genau beschreiben oder ausdrücken. Versuchen kann und sollte man es auf jeden Fall.
 Was bedeutet es für eine Band, sich in einem hundert Jahre alten, kleinen, seit Jahren unbewohnten Haus einzurichten? Was bedeutet es für eine Band in drei verschiedenen Städten zu leben und sich in diesem Haus so oft als möglich der Liebe zur Musik halber zu treffen?
 A Tale of Golden Keys haben sich vor gut einem Jahr in einem solchen Haus im Nürnberger Umland eingerichtet, um dort ihre Liebe zur Musik auszuleben. Ihre Liebe zum Atmosphärischen, zum Euphorisch-Pathetischen, zum Dröhnenden, zum Lauten, zum Leisen. Ihre Liebe, die danach verlangt geteilt und gehört zu werden. So vereinen sich physische und musikalische Herkunft zu einem großen Ganzen, das wohl niemand genau beschreiben oder ausdrücken kann, man aber stets Angst hat etwas zu verpassen, sollte man nur für ein paar Sekunden abdriften, man mitgenommen wird, in eine Welt voller Klang und Stille, Zerbrechlichkeit und Stärke.

http://www.ataleofgoldenkeys.com

Babeli

(präsentiert vom Brückenfestival)

Babeli war erst 14 als er mit dem Beatboxen anfing. 5 Jahre später nahm er erstmalig an den Deutschen Beatbox Meisterschaften in Berlin teil und konnte die gesamte Konkurrenz hinter sich lassen. Bei der folgenden Meisterschaft konnte er den Titel locker behaupten. Viele seiner delikaten, elektronischen Sounds sind echte Neuheiten in der Beatboxszene. Mit seinen Minimal-, Dubstep-, Elektro- und Drum&Bass-Klängen überzeugt er jede Altersgruppe und Publikumsgröße. Gastauftritte für u.a Cindy aus Marzahn, Kayar Yana, Orange und Bauchklang sind ein kleiner Teil einer jungen aber großartigen Karriere des erst 20-jährigen Künstlers. Nach nur 6 Jahren Übung gehört Babeli bereits zu den besten Gesichtsmusikern der Welt.

http://de-de.facebook.com/babeliface
https://www.youtube.com/user/babelifacemusic

Bambi Davidson

(präsentiert von Die Quelle)

Bambi Davidsons Musik besteht aus verzwirbelten Instrumental-Postrock sowie traumhaften Songwriter-Passagen, die gekonnt aus dem Takt gebracht werden. Das verspielte Duo wurde 1998 gegründet.
Bambi Davidson sind organisch - sie gehen auf Auftrittsorte und deren Akustik ein, komponieren sogar manchmal dazu spezielle Songs.
Als zarte Rehe oder auch mächtige Panther stürmen sie nach vorne, lassen dabei aber immer genug Luft zum Atmen. Live werden sie zurzeit durch zusätzliche Akteure unterstützt. Ein fulminanter Auftakt im Festsaal für den Verstärker-Samstag.

http://myspace.com/bambidavidson

Bear Mountain Picnic Massacre

(präsentiert von Avantpop)

Auf einem Weg durch blaue, farbengewittrige Gefühlsblitze, die die eifrig einnehmende Kälte mit dem Untergehen des sonnig wärmenden Rots überwindet. Ein klares Gerüst aus tosendem Schlagwerk treibt einen in die verspielt-melancholischen Arme der Gitarren. Klagend-helle Bassläufe entfesseln Staccati-fließende Synthesizersounds und ebnen die Wellen für den glitzernd-gleitenden, kaum das Wasser berührenden Gesang.

www.bearmountainpicnicmassacre.de
http://www.bearmountainpicnicmassacre.de/video_merrygoround.htm

Bekassine Records Klassik Ensemble

Das Ensemble der Bekassine Records Veranstaltung setzt sich das Ziel, die klassische Musik zu „entstauben“, indem sie zunächst einmal aus dem gewohnten Konzertsaal geholt und in einem Club- Kontext installiert wird. Dem Besucher soll eine Unterhaltung geboten werden, die für ihn „neu“ ist. Als Gast betritt man einen Raum, in welchem man üblicherweise elektronische Tanzmusik, oder Rockmusik erwarten würde, stattdessen hört man fragmentarische Klassik-Neukompositionen auf Club-Lautstärke. Es gibt keine instrumentale Ordnung, alles ist „erlaubt“ - das Cello neben dem Synthesizer, der Kontrabass angeschlossen an einen übersteuerten Verstärker.
Es entsteht eine Plattform, die das Kulturgut der klassischen Musik mit den Freiheiten der Popularmusik vereint.

www.bekassinerecords.de

Bird Berlin

(präsentiert von Avantpop)

Des Vögleins Federn sind gestutzt. Stampfende Beats erbeben die Tanzfläche und lassen die fanatischen Füße schreiend kreischen "will mich nicht bewegen - muss mich bewegen!". Schwitzen - Extase - Liebe! In genau dieser Reihenfolge. In genau dieser Intensität. Maskuline Musikogasmen beapen ins Ohr. Ein Gefühlsrausch durchs dichte digitale Disco Dunkel, erhellt von Lichtbrechungen an Spiegeln und Menschen, die Schönheit in Erotik verwandeln.

http://www.facebook.com/birdberlin
http://www.myspace.com/birdberlin
http://avant-pop.de

Borko

(präsentiert von Folk im Park)

 

Björn Kristjánsson alias Borko ist einer der umtriebigsten Köpfe der Musikszene Islands, in unzähligen Bands ist er vertreten, u.a. als Drummer bei FM Belfast. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass auf seinem Zweitwerk "Born to be Free" der Spieß nun mehr umgedreht wurde und die Liste der Mitwirkenden, sich wie ein Who is Who der isländischen Musikszene liest: Örvar Þóreyjarson Smárason (Mum, FM Belfast), Sindri MárSigfússon (Seabear, Sin Fang), Sóley Stefánsdóttir oder auch Eiríkur Orri Ólafsson (Sigur Ros, Benni Hemm Hemm). Auf "Bornto be Free" schafft es Borko, beruhigend und anderseits ungemein komplex zuklingen, ohne sich dabei in Belanglosigkeit zu verlieren. Er beweist wiederholt sein unfassbar großartiges Gespür für Melodien und kreiert somit ein Album was stetig wächst und dem Hörer immer wieder neue Facetten öffnet.

http://www.borko.is/

Brotherfight
(präsentiert von Muchentuchen Clothing)

Brotherfight - Hardcore (Bayreuth/Nürnberg/Regensburg)
Brotherfight gründeten sich im Winter 2006, mehr oder weniger als Nebenprojekt anderer Bands, in Bayreuth. Mit dem Release der ersten EP Anfang 2008 erspielte sich die Band regional schnell eine beachtliche Fanbase, es folgten überregionale Shows (u.a. mit This is Hell, XConfrontoX, All for Nothing...) und eine kleine Tour. Nach 2 LineUp-Wechseln wurde im Winter 2011 dann die LP "Won´t Step Back" fertig aufgenommen und releast. Die Band hat sich dem schnörkellosen, eher traditionellem Hardcore verschrieben, hält dabei aber nicht an einem Konzept fest. So sind kleinere Ausflüge in die moderne oder moshige Ecke durchaus gewollt. Textlich bewegt sich die Band zwar im sozial- und szenekritschen Bereich, nimmt sich dabei jedoch nie zu ernst oder wichtig. Positive Mental Attitude.

http://brotherfight.bandcamp.com
http://www.facebook.com/pages/Brotherfight/136714946383503

Carlos Reisch

(präsentiert von der Kofferfabrik)

Das Geheimnis dieser Band ist Mühelosigkeit und Eleganz. Satiniertes Timba-Feel und südkalifornischer Hip Hop-Touch, edler Cool Jazz und klirrend heißer Funk führen die bunt zusammengewürfelte „banda“ in die Dancehall.

www.carlos-reisch.de

Drive Him Dead

(präsentiert von Superfusions Promoter Group)

Drive Him Dead ist eine 5 köpfige Melodic Hardcore Combo aus Nürnberg. Mit ihrer 2011 veröffentlichten EP "Reciprocity" konnte sich die Band in der Region etablieren und auch überregional den einen oder anderen Fan gewinnen. 2012 folgten erste internationale Auftritte in Belgien und Tschechien. Die Message der Jungs ist von Anfang an die gleiche und denkbar simpel: We are all equal. Auch aktuell ist einiges geboten: 2013 ist noch jung, aber bereits ein großartiges Jahr für die Band! Auf die Veröffentlichung des Musikvideos zum Song "Vultures" im Januar folgt nun im April der Release ihrer zweiten EP. Diese wurde Anfang des Jahres bei Another Diamond Recordings in München aufgenommen. Im Juni folgt ein weiteres Highlight, denn dann steht die zweite Europa-Tour der Jungs an, die sie an alte und auch viele neue Spielorte führen wird.

Facebook.com/DriveHimDead

 

Hannah Grosch

(präsentiert von Bekassine Records)

Die junge Singer Songwriterin Hannah Grosch fasziniert mit ihren Werken und ihrem lieblich, ländlichen Indie-Folk.
„Every morning a new arrangement for a brand-new day“. Mit dem Leben, und der Neugier  wächst auch der kreative Prozess und erzählt von ganz persönlichen und intensiven Entdeckungen. Klar wird das, wenn man der gänsehautbereitenden Stimme von Hannah folgt, die wie ein Fisch durch den Ozean der Möglichkeiten schwimmt und noch lange nicht am Ziel angekommen ist.
Die verspielten Harmonien und Rhythmen von Gitarre und Kontrabass geben die passenden Farben zu den Geschichten und Gefühlen, über die zu Schweigen unmöglich ist.
Am besten unplugged und mit Augenkontakt harmonieren die Musikerinnen Hannah Grosch und Isi Bass, verlieren sich dabei oft selbst in der Leidenschaft zur Musik und interpretieren die Songs jedes Mal aufs Neue.

http://www.facebook.com/Hannahundeinfisch?fref=ts

Henriette

(präsentiert von Ohura)

Wo sie hinkommen wird Ihnen gezeigt, wo sie die Gitarren einstecken sollen. Wo sie weggehen bleiben Jungs mit offenen Mündern und dämlichen Gesichtsausdrücken zurück. Während sich die Screamo Jungs noch die Haare toupieren und die Möchtegern Gangstas die Augenbrauen zurecht zupfen, sind Henriette längst angekommen in ihrer ganz eigenen Haltung, keine Vorbilder nötig. Ob es ihre die Art ist wie sie die Gitarren verstimmen, auf dem Keyboard den Plastiktrompeten so und einstellen oder ihre Texte schreiben - die vier Nürnbergerinnen treffen den Nagel auf den Kopf. Die Gitarren schraddeln, die Drums marschieren, die Keyboards tröten durch den gekrümmten Raum, irgendwo zwischen The Cure anno 1977 und den Riot Grrrls von Morgen. Sie singen über das Leben aus der Sicht Junger Frauen, die keine Zeit zu verschenken haben. Das Gefühl überträgt sich gnadenlos. Jung, anders, jenseits der Mittelspur, selbstbewusstwütend, wunderbar unfertig und unbegreiflich reif.
 
 

Igualdad
(präsentiert von Luise - The Cultfactory)

Die 10-köpfige Band aus Nürnberg überrascht mit eigenen Sounds, angehaucht von Funk, Hip-Hop, Reggae und einigen Einflüssen der schwarzen Musikgeschichte. Ihre Texte sind wie der Name Igualdad für Gleichheit (spanisch) schon erahnen lässt: aussagekäftig, kritisch, mit Message und lassen sich schwer in ein Klischée packen. Jeder der Musiker bringt seinen eigenen, individuellen Beitrag zur Performance, denn Ziel der Neueinsteiger ist es, Energie und ihren Spass rüberzubringen. Für jeden ist was dabei - also beste Vorraussetzungen, um mit ihnen abzugehen!

 www.facebook.com/igualdadband

Janne Westerlund (FIN)

(präsentiert von 9PM Records)

 
Es ist gekommen wie es zwangsläufig kommen musste: Janne Westerlund, Gitarrist von Finnland's vermutlich bekanntestem Progressive-Rock/Krautrock Ensemble, CIRCLE, und Mastermind hinter PLAIN RIDE, der derzeit wohl erfolgreichsten Indierock/Americana- Band Finnlands, hat ein Solo Album eingespielt. Dass dieses von der europäschen Underground-Press mit Lob überschüttete Album auf 9pm Records gelandet ist, kommt nicht von ungefähr. Gemeinsame Touren von 9pm Act Mäkkelä's Trash Lounge und Janne Westerlund haben den Weg geebnet und vor allem klar gemacht, dass dieser eigenwillige, immer etwas sperrige aber unglaublich intensive Performer nach dem Kanadier Geoff Berner der dritte Solo-Performer auf dem Fürther Label sein musste. Einer der aus der Masse deutlich heraussticht und zu den interessantesten Musikerpersönlichkeiten Finnland's gehört.
Janne Westerlund ist mit seiner in Momenten fast schon an Tom Waits erinnernden, bluesigen Stimme und seiner ureigenen Herangehensweise in Sachen Songwriting ein echtes Phänomen. Man traut dem schmächtigen Kerl schlicht nicht zu was in ihm steckt. Weder in Sachen Bühnenpräsenz noch musikalisch...was dann allerdings zu sehen/hören ist, sucht tatsächlich seinesgleichen...
Songs die man – teils auf akustischer Gitarre, teils auf dem Banjo gespielt – zwischen frühem Dylan, Jeffrey Lee Pierce und eben Tom Waits versucht einzuordnen. Klappt allerdings nicht – da ist immer wieder dieses für Westerlund charakteristische Augenzwinkern, was der nicht abzustreitenden Ernsthaftigkeit immer wieder einen optimistischen Dreh gibt.
Das Westerlund nunmehr im April 2013 auch für einige Solokonzerte nach Deutschland kommen wird, ist mehr als nur erfreulich, dass er im Rahmen der Verstärker Musikmesse auch in Nürnberg auftreten wird ist schlicht ein Glücksfall!
 
 

Koalika
(präsentiert von In.die Festival)

KOALIKA ist eine 5-köpfige KOALAtion, die es sich zur Aufgabe gemacht hat KOALIfikationen für eine andere Art des Lebens zu erforschen. Henny (guitar), Micki (keys) und Pit (drums) machen sich gemeinsam mit Andreas (bass) und Paso (rap) auf den Weg in die Tiefen der menschlichen und gesellschaftlichen Seele, um diese auf ihre Funktionstauglichkeit zu durchleuchten. Auf was sie da stoßen macht sie mal wütend und traurig, mal optimistisch und verliebt. Die Erkenntnisse auf dieser Reise finden sich schließlich in einer Melange an Musik wieder, die es vermag HipHop, Rock, Funk und viele Einflüsse mehr miteinander zu verbinden. Dabei bleibt kein Auge trocken und kein Bein stehen. KOALIKA ist neu. KOALIKA ist anders. KOALIKA ist Perspektive. KOALIKA ist Bewegung.

http://www.facebook.com/koalika.music

Making Marks
(präsentiert vom Musikverein) 

Die größten Rock'n'Roll Klischees sind doch nichts gegen den Charme von Glockenspiel und Kinderrasseln - sagen sich zumindest die vier Norweger von Making Marks (die früher mal My Little Pony hießen) und verstreuen einen Sack gute Laune. Nicht ohne dabei zumindest den Schalk im Nacken sitzen zu haben, denn hinter den verspielten Kindermelodien stecken immer wieder kleine Seitenhiebe, Witze und Gemeinheiten - genau so gut versteckt, dass sie zwischen all den wunderbaren Melodien und dem mehrstimmigen Harmoniegesängen noch gefunden werden und schmunzeln lassen. Passende Musik zum Frühling also, der dann hoffentlich auch da ist, musikalisch ist er es allemal. Wenn wir könnten wir würden im Zentralcafe Rasen auslegen, zum Picknicken Faulenzen und Musikhören!
 
 

Mohammad Gunnarsson Trio


Eine Kreativ-Band der BfsMusik Mittelfranken
Der weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannte Ausbildungszweig „Popularmusik“ der Dinkelsbühler BfsMusik hat es sich zur Aufgabe gemacht, intensiv an der Gestaltung niveauvoller Popmusik mitzuwirken. Die Absolventen dieser mittelfränkischen Ausbildungseinrichtung nehmen mittlerweile einen  festen Platz in der deutschen Musikszene ein. Sie spielen in Top-Bands wie „Schandmaul“, „Wir sind Helden“, „Die Happy“ oder „Joachim Deutschland“, werden wie die Drummer Bennie Greb oder Moritz Müller als Solisten weltweit gefeiert und sind auch pädagogisch aktiv.
Immer wieder werden in Dinkelsbühl Ideen geboren, die sich fernab des Mainstream bewegen und Musikern Mut machen, Neues zu probieren.
Im Mittelpunkt der Konzertprogramme stehen kreative Eigenkompositionen..
Die fünf Musiker der Mohammad-Gunnarsson-Trio-Band blicken auf eine lange und jeweils ganz eigene Banderfahrung zurück. Seit September 2012 arbeiten sie zusammen und entwickeln gemeinsam Songs, wobei jeder Musiker seine stilistischen Erfahrungen einbringt.

My Flint

(präsentiert von Armin Seubold)

Ein altes Sprichwort lautet: „Chuck Norris weiß, warum da Stroh liegt, MyFlint wissen wie man gute Musik macht“. Während die Wurzeln der Band im melodischen Punkrock/Pop-Punk liegen, ist diese Schublade mittlerweile zu eng für die Musik der vier Nürnberger, doch die Erkennungsmerkmale sind die gleichen geblieben: eingängige Melodien und eine mehr als unterhaltsame Live-Show. Auf das 2005 in Eigenregie veröffentlichte Debut Summercamp folgten deutschlandweite Auftritte mit Beatsteaks, Maximo Park, Itchy Poopzkid oder Dog Eat Dog. Im Sommer 2010 ging die Band erneut ins Studio, um den Nachfolger zu Summercamp einzuspielen. Acht mithüpfbare, melodische Rocksongs, ein Gastauftritt von Guido Donot am Mikro und ein dubioser Mops namens Larry schmücken das am 18. November erscheinende neue Album mit dem ebenso kurzen wie einprägsamen Titel „My Horoscope Told Me That I Will Be A Hero Today“.

www.my-flint.com

Nick & June

(präsentiert von Badstraße 8)

Dort, wo lässiger Pop auf melancholischen Folk trifft, die Großstadt auf Polaroid-Charme glänzt, zwischen „home“ und „homesick“, wo Woody Allens „Annie Hall“ um die Ecke lugt und Schiller zitiert - genau dort beginnt die Reise von NICK & JUNE!
Mit im Gepäck: die Akustikgitarre, zwei wundersam eigene Stimmen und eine Band, die im richtigen Moment die Töne vorgibt, um im nächsten zu verstummen. Melodien zum Verlieben und Abschweifen - Texte, die keine Geschichten erzählen wollen, sondern vielmehr Gedanken über das Sein aufgreifen, um sie sogleich wieder verpuffen zu lassen.

http://www.nickandjune.com/

 

Penguinsmeat

(präsentiert von Misty Mountain)

Penguinsmeat ist eine russische Band, die Elemente aus Math/Noise/Post-Rock/Electronic in ihrer Musik kombiniert. Atmospärischer Post/Math von St. Petersburgs verrücktem Trio.
Derzeit sind sie auf ihrer ersten, selber gebuchten Europatour unterwegs, bei der sie in Russland, der Ukraine, Tschechien, Österreich, Frankreich und Deutschland auftreten.
Sie bilden den Abschluss am Verstärker-Samstag.

 

Red On Band
(präsentiert von Radio Z)

Red Ons Songs schwanken zwischen poppiger Zugänglichkeit und der totalen Auflösung im Geräusch, wobei sie oft in Richtung Post-Rock driften. Stefan Wagner (Radio-Z/Mono-Ton) im Doppelpunkt über „home“: „Die lokale Produzenten-Szene wird auch immer spannender. Kürzlich bin ich auf ein DIY-Label mit Namen Erika‘s Laden aus Puschendorf aufmerksam geworden, wo gerade das Album „home“ von Red On erschienen ist. In sympathischer Eigenproduktion und handgefertigt mit ansprechendem Design. Inspiriert von englischen Bands wie Cloud Boat und Vondelpark findet sich hier Electronica mit teilweise Vocal/Film-Samples, Schlagzeug und Gitarre, Claps & Drones, rhythmisch, aber nicht auf den Dancefloor abzielend…“ Diese Entscheidung gegen den Club und für die Langsamkeit, ist gleichzeitig eine Entscheidung für die Bühne, weshalb seit Anfang des Jahres die dreiköpfige RED ON BAND die Musik des Ein-Mann-Projekts live umsetzt.

http://www.facebook.com/redonmusic

Schleuse

(präsentiert von Bekassine Records)

Es sind Geschichten über Papiervögel, über Wind- und Weltmaschinen, über Gottesteilchen und manchmal auch über dieses eine besondere Tier, das nur in der Abenddämmerung aus dem See kriechen wird. Nichts davon habe ich jemals gesehen und noch weniger verstehe ich all das. Aber wenn wir alle singen, dann singen wir eben über diese Dinge - die uns im Traum einfallen, oder im Wald, oder sonst wo. Sie vorzutragen, unsere Leidenschaft. Sie festzuhalten, unsere Motivation. Sie zusammenzutragen, unsere Meisterschaft. Am Ende steht ein Album da, in voller Pracht: „Knowledge About The Jaybird“ teilt diese Erfahrungen, möchte sich präsentieren und sehen lassen. Wir fünf hier freuen uns auf all die Leute, die wir auf unserer Tour finden werden, das steht fest.
Um es kurz zu fassen: Schleuse, das ist eine Rockband im Orchestergraben. Wir werden Gitarren, Cello, Akkordeon, Banjo, Kontrabass, Schlagzeug und Stimme in Position bringen und dann loslegen. So wie es sich gehört! Wer dann alles singen, tanzen, schimpfen oder einfach nur zuhören wird, das offenbart sich. Liebe Leute! Wir laden alle herzlich ein und freuen uns riesig.

http://www.facebook.com/schleuseband

Stadt aus Draht

$†å∂† åµ$ ∂®åπ†:.. obsolete Technologien, Irrtümer der Spielzeugindustrie, mutwilliges Verletzen von Garantiebedingungen durch unsachgemäßes Öffnen und Modifizieren von Geräten der sogenannten Unterhaltungselektronik, technologischer Nihilismus, no-input Philosophie und Parabeln auf die fraktale Geometrie via live Sampling. Hier herrscht pseudowissenschaftliche Anarchie, gemischt mit scheinbar musikalischer Herangehensweise, die sich jedoch immer wieder als bloßes Zitat entpuppt. Eine große Hommage an Douglas Adams und kosmische Musik oder Geräusch gewordene Elektronikschrottverordnung? Gleichzeitig ein Abbild unsere Städte, die wie große multizellulare Organismen aus allen nähten platzen und ihre Innereien aus Draht über den Planeten verteilen, die in China von den letzten der Alchimisten unter menschenunwürdigen Bedingungen zu purem Gold sublimiert werden.
Wer ist Erbauer, wer Bewohner? Kontrollieren wir die Maschine oder die Maschine ihre nicht roHS-konformen Bediener? Gerade der nicht-digitale Ansatz erschafft das unvorhersehbare, nicht berechenbare. Tonerzeuger erschaffen Bilder, Videogeneratoren erzeugen Tonsequenzen. Musikinstrumente werden verfremdet und zum reinen Geräusch, während maschinell erzeugte Klänge sich in Musik verwandeln. In zahllosen Schichten übereinander gelagert entsteht so der Verkehrslärm unserer Stadt aus Draht und damit eine synthetische Stille, im Sinne der von John Cage beschriebenen Allgegenwärtigkeit des Verkehrsgeräusches als die Verkörperung der Stille unserer Zeit in welcher er eine ideale Musik fand.

www.facebook.com/stadtausdraht

 

Svavar Knutur

(präsentiert von Beste Unterhaltung - Nordic Notes)

"Er wird dich in die Hölle zerren und mit einem Lächeln zurückbringen!" Von den harschen westlichen Fjorden Islands beschwört der isländische Singer-/Songwriter Svavar Knϊtur seine inneren Dämonen und äußeren Stürme, um die existenziellen Krisen und frohlockenden Freuden der modernen, dennoch rustikal lebenden Männer am Fjord zu reflektieren. Dem Schmerz und die Angst der langen Winter, sowie die Schlaflosigkeit der 24 Stunden scheinenden Sommersonne Ausdruck verleihend, hat sich dieser vielseitige Musiker in den letzten Jahren zu einem heiteren und außergewöhnlichen Sänger und Songwriter gemausert. Knϊturs Lieder von Elend und Erlösung liefern eine gesunde Dosis Hoffnung inmitten der Verzweiflung. Svavar Knϊturs Auftritte wurden weitreichend sowohl von der isländischen als auch der internationalen Presse gelobt. Die deutsche Ausgabe des Rolling Stone Magazins erwähnte vor allem Svavars außergewöhnliches Talent des Geschichtenerzählens samt charismatischer Bühnenpräsenz, das mit "watteweicher, nordisch entrückter Folkmusik" daher kommt. Zudem schrieb Brisbanes Rave Magazin dem jungen Troubadour, wie er sich selbst gerne bezeichnet, eine "Ohnmacht erregende Stimme" zu und hob die "wundervolle Schlichtheit und ungefilterten Emotionen in seinen Songs" hervor. Beeinflusst von Songwritern wie Nick Drake, Kris Kristofferson und Bonnie "Prince" Billy hat Svavar seinen eigenen Stil entwickelt und zeichnet damit seine musikalische Reise vom Elend bis zur Erlösung.

www.svavarknutur.com

The GoHo Hobos
(präsentiert von Curt)

The GoHoHOBOS lassen sich von der Kultur US amerikanischer Wanderarbeiter beeinflussen: 
Hobos sind meist heimatlos und nutzen Güterzüge, um durchs Land zu reisen und sich hier und dort mit kleineren Tätigkeiten etwas zu verdienen. Wesentlicher Bestandteil Teil der Hobo-culture war das Kulturschaffen. Als die bekanntesten Hobos dürften heute Clark Gable, Moondog, Woody Guthrie, Jack London oder aus neuerer Zeit Seasick Steve gelten. Allesamt von den GoHoHOBOS hoch geschätzt.
The GoHoHOBOS gründeten sich in Gostenhof (GoHo) / Nürnberg. 
Im Seesack steckt eine Mischung aus bizarrem Humor, traditionellem Liedgut, Americana, Country und Folksong. 
Sie proben selten und sind unberechenbar. Ihre Instrumente sind verstimmt und ihre Laune ist gut. Ihre Lieder kennt jeder, ihre Versionen sind unerhört. Unwiderstehlich. Ein Sakrileg. Je nach Anlass geraten ihre Konzerte zu Gottesdiensten oder zu schwarzen Messen. Beides jedoch mit einer lächelnden Nelke am verbeulten Hut.

http://www.facebook.com/thegohohobos
http://www.myspace.com/thegohohobos

The Johnny Komet

The Johnny Komet würfeln die Nürnberger Szene durcheinander. Die noch relativ junge Kombo aus erfahrenen Musikern (u.a. The Great Bertholinis, Projekt Caravelle) mischen ihr ganz eigenes Süppchen aus Rock, Indie und eigenständiger Punk-Attitüde. Und das Ergebnis ist klar: Laut und schnell - mit viel Hingabe und Herzblut. Trotz der kurzen Bandgeschichte stehen schon Auftritte in ganz Deutschland (u.a. als Support der schwedischen Indierocker von Golden Kanine) zu Buche. Man darf also durchaus gespannt sein, was sich die Jungs noch alles einfallen lassen!

http://thejohnnykomet.bandcamp.com
http://www.facebook.com/TheJohnnyKomet